Tipps für die Verlagsuche

Self-Publishing ist heutzutage ein verbreiteter Weg, dass eigene Manuskript zu veröffentlichen. Doch viele Autoren setzen auf die traditionelle Methode und versuchen einen Verlag zu finden. Dabei sollten Sie nur Kopien Ihres Manuskripts versenden, da Verlage für unverlangte Zusendungen nicht haften. Von digitalen Textdateien sollten mehrere Sicherungskopien erstellt werden. Nützliche Informationen darüber, was bei der Verlagssuche zu beachten ist, bietet die Webseite www.buchschreiben.com.

Geduld ist gefragt

Unbekannte Autoren, die einen Verlag finden und für ihr Manuskript interessieren möchten, müssen Geduld aufbringen. Lektoren großer Verlagshäuser bekommen jeden Tag Dutzende unverlangt eingesandter Manuskripte auf ihren Schreibtisch. Diese Einsendungen zu prüfen, bedeutet für die Lektoren zusätzliche Arbeit. Obwohl sie der Mehrzahl dieser Texte nur wenige Sekunden widmen, dauert es mehrere Monate, manchmal sogar ein ganzes Jahr, bis der Autor eine Antwort erhält. In rund 99 % besteht diese Mitteilung aus einem Formbrief, mit dem das Manuskript ohne nähere Angaben von Gründen abgelehnt wird.

Exposé und Leseprobe reichen

Damit der Lektor das Interesse nicht sofort verliert, muss bei der Einsendung des Manuskripts einiges beachtet werden. Zunächst sollte das Skript zum Verlagsprogramm passen. Ein auf Liebesromane spezialisierter Verlag wird kaum einen Horror-Roman veröffentlichen wollen. Die Einsendung kompletter Manuskripte ist allgemein unüblich. Professioneller wirkt es, ein Exposé sowie die ersten 20 bis 30 Seiten einzureichen und dazu ein kurzes Anschreiben. Das Format des Manuskript sollte den Vorgaben für Normseiten entsprechen (30 Zeilen mit je 60 Anschlägen, Zeilenabstand 1,5). Über einen kurzen Anruf beim Verlag lässt sich der Name des zuständigen Lektors in Erfahrung bringen und auch, ob es überhaupt sinnvoll ist, ein Manuskript einzureichen.

Dieser Artikel wurde von Frau Melanie Schultz verfasst. Sie betreibt das Portal www.buchschreiben.com

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