Was ist eigentlich Rhetorik?

Im Allgemeinen versteht man darunter die Kunst der Rede. Wer braucht Rhetorik? Sofort denkt man an hochrangige Politiker wie Angela Merkel oder Sigmar Gabriel. Man denkt an Führungskräfte sowie Vorstands- und Pressesprecher. Wir wollen aber an Sie als Leser dieses Artikels denken – ja, genau – es geht um Sie. Sind Sie eine Führungskraft? Sind Sie im Verkauf tätig und ist es daher Ihre Aufgabe, Kunden zu überzeugen? Ist es Ihre Aufgabe, Mitarbeiter zu überzeugen? Wollen Sie vor größerem Publikum präsentieren? In all diesen Fällen benötigen Sie Rhetorik. Rhetorik umfasst weit mehr als die Kunst zu reden. Rhetorik ist die Kunst zu präsentieren und dabei zu überzeugen. Und wer möchte das nicht?

Das Geheimnis

Businessmann

Bildquelle: Konstantin Gastmann / pixelio.de

Gute rhetorische Fähigkeiten sind trainierbar – bis hin zur Perfektion. Und dann ist Rhetorik wirklich eine Kunst. Vielleicht haben Sie auch schon einmal jemanden erlebt, dem Sie mit Genuss zugehört haben, der Sie mit seiner Begeisterung angesteckt hat, dem Sie gerne noch länger zugehört hätten, weil die Zeit nur so dahingeflogen ist.

Würden Sie das auch gerne können? Rhetorik ist erlernbar, trainierbar – Sie selbst entscheiden, welches Ergebnis Sie erreichen möchten. Manch einer mag jetzt zweifelnd mit dem Kopf schütteln. An dieser Stelle ist daher die erweiterte Definition des Begriffs hilfreich:

Gegenstand der Rhetorik ist es, „die Möglichkeiten zu erforschen und die Mittel bereitzustellen, die nötig sind, die subjektive Überzeugung von einer Sache allgemein zu machen“ (Ueding / Steinbrink).
Quelle: Wikipedia

Das Geheimnis guter Rhetoriker liegt also weniger in Begabung und Talent als manch einer denkt. Viel mehr zählt das Wissen um die richtigen Mittel und Möglichkeiten, also der Einsatz der richtigen Techniken. Sie werden überrascht sein, wie viel man bereits mit relativ wenig Aufwand erreichen kann. Haben Sie Lust auf eine kleine Kostprobe wie Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten verbessern können? Gut, dann hier einige grundsätzliche Empfehlungen zur Verbesserung Ihrer Redefähigkeit:

  • Gute Vorbereitung heißt: Üben – Üben – Üben. Dann kann Sie nichts aus dem Konzept bringen.
  • Wenn Sie andere begeistern wollen, müssen Sie von Ihrem Stoff selbst begeistert sein.
  • Erzählen Sie Geschichten (Storytelling) – dann sehen die Zuhörer im emotionalen Sinne das, was Sie Ihnen erzählen.
  • Befassen Sie sich bei der Vorbereitung sehr intensiv mit dem zu erwartenden Publikum. Zum Beispiel mithilfe der Frage: Kommen Fachleute oder Laien als Zuhörer.

Ein Beitrag von Rüdiger Vogel und Harald Hinnerwisch

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